Andreas Sander setzt bei der WM-Abfahrt auf seinen «Killer-Instinkt». (Urheber/Quelle/Verbreiter: Michael Kappeler/dpa)

Skirennfahrer Andreas Sander verfügt nach eigener Aussage über den nötigen Killer-Instinkt, um bei der Weltmeisterschaft in Frankreich auf das Podest zu fahren.

«Ich bin ein Fahrer, bei dem es so ausschaut, als hätte er keinen. Aber innerlich spüre ich natürlich, dass es brennt und dass es richtig zur Sache geht», sagte der 33-Jährige vor der Abfahrt am Sonntag.

Bei der WM 2021 in Cortina d’Ampezzo hatte Sander überraschend Silber gewonnen. Es war der bislang einzige Podestplatz in der Karriere des Speed-Spezialisten. Für Außenstehende wirken die Fahrten des Ennepetalers oft schwung- und energieloser als die der Konkurrenten.  

«Bei mir wird das nie so ausschauen wie bei dem ein oder andere spektakulären Fahrer. Aber ich spüre Nervosität und diesen Killer-Instinkt», sagte Sander. An einem Tag, an dem alles passe, könne er jeden schlagen.

Zuvor hatte Alpinchef Wolfgang Maier fehlende «Killer» im deutschen Speed-Team beklagt. «Du brauchst in diesem Sport halt diese Charaktere, die das Risiko verdrängen und allein auf das Ergebnis fokussiert sind», sagte der 62-Jährige. 

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