Die Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot denken über ein Comeback nach. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Axel Heimken/dpa)

Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko plant ein überraschendes Comeback mit ihrem Gold-Partner Bruno Massot.

«Ich würde sehr gern bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking noch laufen», sagte die 37-Jährige der «Sport Bild». Mit ihrem fünf Jahre jüngeren Partner hat sie inzwischen schon wieder trainiert, um sich für eine TV-Show in Form zu bringen.

«Beim Training haben wir gemerkt: Es ist alles da! Ich würde mich freuen, wenn es klappt. Das wäre noch ein Traum, der in Erfüllung ginge», sagte Savchenko der Zeitung. «Wir haben nichts zu verlieren, da wir schon Olympia-Gold haben. So wäre Olympia 2022 ein reiner Genuss.»

Fit für ein Comeback wäre die Mutter einer anderthalbjährigen Tochter für das Abenteuer. «Ich hatte während der Schwangerschaft 20 Kilogramm mehr. Inzwischen bin ich wieder da, wo ich vorher war», erzählte Savchenko.

Die gebürtige Ukrainerin hatte zusammen mit dem aus Frankreich stammenden Massot bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang Olympia-Gold im Paarlaufen gewonnen. Ihre Kür zählte zu den Höhepunkten der Spiele in Südkorea. Beide Sportler arbeiten derzeit als Trainer, Savchenko in Oberstdorf, Massot in der Schweiz.

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