Freut sich über die WM-Premiere der Nordischen Kombiniererinnen: Katharina Althaus. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Skispringerin Katharina Althaus freut sich über die WM-Premiere der Nordischen Kombiniererinnen und sieht Parallelen zu ihrer Sportart.

«Für sie geht jetzt der Weg los, den wir schon größtenteils hinter uns haben», sagte die 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: «Ich hoffe, dass es bei ihnen schneller geht.» Die Kombiniererinnen hatten bei den Nordischen Titelkämpfen in Oberstdorf am 27. Februar ihren ersten WM-Wettkampf ausgetragen. Die Skispringerinnen sind seit 2009 bei Weltmeisterschaften und seit 2014 bei Olympia dabei. Dort wollen auch die Kombiniererinnen hin.

Althaus sieht sich selbst als Kämpferin für Gerechtigkeit beim Skispringen, wo die Frauen auch gerne eine Vierschanzentournee hätten. «Ich sehe mich schon in einer Position, dass ich mich da stark machen kann für unseren Sport und mich einsetzen kann», sagte sie und stellte fest: «Klar wünschen wir uns noch den einen oder anderen Wettkampf.» Sie finde jedoch auch, dass die Springerinnen schon viel erreicht hätten. Althaus hatte im Mixed-Team mit Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Anna Rupprecht die Goldmedaille in ihrer Heimat gewonnen.

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