Andreas Wellinger stellte im zweiten Durchgang in Wisla einen Schanzenrekord auf. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Grzegorz Momot/PAP/dpa)

Die Skispringer Andreas Wellinger und Stephan Leyhe sind beim Super-Team-Event in Wisla auf das Podest geflogen. Das deutsche Duo belegte auf der Großschanze in Polen Rang drei. Den Sieg sicherten sich die überlegenen Slowenen Anze Lanisek und Lovro Kos vor Jan Hörl und Manuel Fettner aus Österreich.

Wellinger, der bei der Vierschanzentournee Zweiter hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi geworden war, landete im zweiten Durchgang mit 144,5 Metern den weitesten Sprung des Tages und stellte einen Schanzenrekord auf. Die Slowenen waren in Summe aber zu stark.

Es war der erste von drei Super-Team-Wettkämpfen in diesem Winter. Das Format, das in der Vorsaison eingeführt wurde, beinhaltet zwei statt wie beim normalen Team üblich vier Springer. Dafür springen die beiden Athleten jeweils dreimal. Bei den Sportlern ist das Format umstritten. Hauptkritikpunkte der Stars um Wellinger ist, dass pro Nation nur die Hälfte der Sportler an den Start gehen kann. Auch in Lake Placid (USA) und beim Skifliegen in Oberstdorf sind Super-Team-Wettkämpfe in diesem Winter geplant.

Von