Beim Super-G in Lake Louise nur Zwölfte: Kira Weidle. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Frank Gunn/The Canadian Press/AP/dpa)

Deutschlands beste Speed-Fahrerin Kira Weidle hat in Lake Louise das zweitbeste Super-G-Ergebnis ihrer Karriere eingestellt. Die 26 Jahre alte Starnbergerin fuhr beim Sieg der Schweizer Olympiasiegerin Corinne Suter auf Rang zwölf. Zweite wurde Cornelia Hütter aus Österreich (+0,02 Sekunden) gefolgt von der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,16).

«Das war heute noch mal ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss», sagte Weidle, die mit Platz elf in der Abfahrt äußerst unzufrieden gewesen war. «Man sieht, dass ich im Sommer gut gearbeitet habe und dass es in die richtige Richtung geht.» Platz sieben bleibt das bislang beste Super-G-Ergebnis der gebürtigen Stuttgarterin.

Suter raste in den Rocky Mountains auf ihren dritten Podestplatz nacheinander, nachdem sie in den Schussfahrten zuvor auf Platz zwei und drei gefahren war. Emma Aicher sammelte als zweite deutsche Starterin in ihrem ersten Super-G-Weltcup wertvolle Punkte und belegte Rang 21.

Der Super-G dürfte das letzte Rennen in Lake Louise gewesen sein. Die Veranstalter kämpfen schon lange mit finanziellen Schwierigkeiten. Die Chancen seien gering, in Zukunft zurückzukehren, hatte FIS-Renndirektor Markus Waldner gesagt.

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