Ski-Superstar Mikaela Shiffrin denkt auch nach einem Jahr noch an das Olympia-Drama. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Alessandro Trovati/AP/dpa)

Das medaillenlose Olympia-Drama beschäftigt Ski-Superstar Mikaela Shiffrin auch ein Jahr später noch.

«Meine Performance in China ist immer ein bisschen im Kopf. Aber ich habe keine Angst vor den Gedanken daran», verriet die erfolgreichste Athletin der Alpin-Geschichte vor der an diesem Montag beginnenden Weltmeisterschaft in Frankreich. Als Top-Favoritin hatte die Amerikanerin in China gleich in mehreren Disziplinen gepatzt und die Spiele ohne einen Podestplatz beendet.

Für das Großereignis im französischen Hochgebirge fühlt sich die 27-Jährige ein Jahr später aber bestens vorbereitet. Mit elf Saisontiteln im Gepäck startet Shiffrin am Montag in die erste Titelentscheidung in der alpinen Kombination. «Ich werde auch im Super-G, im Riesenslalom und Slalom fahren», sagte Shiffrin über ihr restliches WM-Programm. Vier Rennen, vier mögliche Goldmedaillen. 

Damit steigt auch der Druck von außen. «Ich habe keine Angst vor den Erwartungen der Leute», sagte Shiffrin. Schließlich habe sie sich jeden ihrer WM-Wünsche schon erfüllen können. Doch so ganz ist der Hunger auch nach sechsmal Gold noch nicht gestillt. «Wir sind doch alle für Medaillen hier», gab Shiffrin zu. 

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