Eissprinter Nico Ihle hält sich nach einem Sturz den Kopf. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Vincent Jannink/ANP/dpa)

Nico Ihle hat nach seinem schweren Sturz bei der Eisschnelllauf-EM in Heerenveen Entwarnung gegeben und wird voraussichtlich am kommenden Wochenende beim Weltcup an gleicher Stelle wieder dabei sein.

«Ich habe mir die Fernsehbilder von meinem Sturz angeschaut. Das sah schon schlimm aus. Mir geht es wieder gut», sagte der 35 Jahre alte Chemnitzer. In der letzten Kurve des 500-Meter-Rennens war der Sachse kopfüber in die Bande gestürzt und einige Zeit auf dem Eis liegen geblieben, ehe er mit fremder Hilfe die Bahn verlassen konnte.

«Mein Nacken ist jetzt fest. Ich habe Schürfwunden über meinen Knien. Ich bin auch auf die Schläfe gefallen. Da ich das rechte Auge nicht direkt öffnen konnte, bin ich erst einmal auf dem Eis liegengeblieben», berichtete Ihle. Er fügte aber hinzu: «Ich denke, dass ich beim Weltcup starten kann. Das sind noch einige Tage.»

Er habe den Kurveneingang falsch erwischt und dabei mit dem Schuh ein Klötzchen berührt, gab er als Ursache für den Sturz an. Trotz seines Missgeschicks freute sich der frühere Vizeweltmeister am Abend über Joel Dufter, der mit Bronze seine erste internationale Medaille gewann. «Joel war richtig super, besonders seine ersten 500 Meter.»

In der Blase von Heerenveen geht es an den kommenden Wochenenden mit zwei Weltcup-Veranstaltungen weiter. Am Freitag steht zunächst der Team-Sprint für das Trio um Dufter und Ihle auf dem Programm. Am Samstag und Sonntag werden zweimal die 500 Meter, am Sonntag auch die 1000 Meter gelaufen.

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