Jacqueline Lölling liegt nach den ersten beiden Läufen in Altenberg vorn. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Nach einem völlig verkorksten ersten Lauf hat Titelverteidigerin Tina Hermann bei der Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg ihre Medaillenchance gewahrt.

Hermann raste im zweiten Durchgang vom elften auf den dritten Rang. Die dreimalige Weltmeisterin vom WSV Königssee hat vor den beiden abschließenden Läufen am folgenden Tag 0,24 Sekunden Rückstand auf die führende Jacqueline Lölling. Die Olympia-Zweite von der RSG Hochsauerland konnte im zweiten Lauf im Schneetreiben und bei minus zwölf Grad Celsius die Russin Jelena Nikitina auf Rang zwei verdrängen und hat auf sie elf Hundertstelsekunden Vorsprung.

«Es waren zwei solide Fahrten. Das Eis ist sehr hart, die Bahn sehr anspruchsvoll, da machen alle Fehler, auch ich», sagte Lölling, während Hermann frustriert meinte: «Der erste Lauf war von oben bis unten nichts, mein Kopf war wohl ganz woanders. Morgen werde ich es schaffen und voll angreifen.»

Junioren-Weltmeisterin Hannah Neise vom BSC Winterberg fiel zur Halbzeit von Platz drei auf Position neun zurück. «Der erste Lauf war gut für meine Verhältnisse, der zweite eher traurig», sagte Neise. Sophia Griebel vom BRC Thüringen liegt auf Platz sechs.

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