Hört als Rodel-Bundestrainer auf: Norbert Loch. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Robert Michael/dpa)

Auch nach seinem Abschied als Rodel-Bundestrainer wird sich Norbert Loch nicht ganz heraushalten. Seinen Nachfolger Patric Leitner wird der bald 62-Jährige noch unterstützen.

«Ich brauche ihm nicht sagen, was er zu machen hat. Er soll und wird natürlich seinen eigenen Weg gehen, aber ich werde ihm administrativ noch etwas zur Seite stehen und in der Vorbereitung der nächsten Saison helfen.»

Die neue Saison beginnt im Dezember im norwegischen Lillehammer. Die Saison wird Ende Februar 2025 in Asien enden. Höhepunkt des vorolympischen Winters werden die Weltmeisterschaften im kanadischen Whistler sein.

In Sigulda war Loch-Nachfolger Leitner (47) nicht dabei, nach einem Trainingsunfall ist er noch nicht wieder fit. «Wir telefonieren täglich. Ich habe ihm genügend Arbeit zugeschanzt, die er auch aus dem Bett machen kann. Das ist Bürotätigkeit und Planung für die nächste Saison», sagte Loch. «Für mich ist es wichtig, ein gut funktionierendes Team zu übergeben. Mit hervorragenden Technikern, Trainern, Physiotherapeuten, Medizinern und alles, was dazugehört. Da kann ich ihm getrost diese Mannschaft gut übergeben.»

Loch hat den Zeitpunkt seines Rücktritts bewusst gewählt – zwei Jahre vor den nächsten Olympischen Spielen hat er die Verantwortung abgegeben. Sein Nachfolger hat also genug Zeit, und sein Mentor einen Rat: «Geh‘ deinen eigenen Weg. Ziehe deinen eigenen Stil durch und versuche das, was du als Athlet von verschiedenen Trainern mitbekommen hast, mit deinem eigenen Kopf umzusetzen!»

Künftig wird Loch Leiter des Olympia-Stützpunktes in seiner Wahl-Heimat. «Der Hauptteil meiner zukünftigen Arbeit wird sein, dass ich in Berchtesgaden die Stützpunktleitung und das Management für die Sportarten, Bob, Rodeln und Skeleton übernehmen werde.»

Von