Lief auf Platz sechs: Katharina Hennig. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa)

Katharina Hennig hat mit einem starken sechsten Platz bei der Tour de Ski ihren Status als aktuell beste deutsche Langläuferin untermauert.

Die Oberwiesenthalerin schaffte im zehn Kilometer-Massenstartrennen ihr bestes Ergebnis überhaupt in der freien Technik. Den Sieg und die Führung im Gesamtklassement holte sich Vorjahrsgesamtsiegerin Jessica Diggins aus den USA, die sich im Schlussspurt vor der Schwedin Frida Karlsson und der Russin Tatjana Sorina durchsetzte.

Klaebo siegt

Bei den Männern erzielte Friedrich Moch als Zwölfter das beste deutsche Ergebnis. Den Sieg holte sich Johannes Klaebo. Dem Norweger gelang wie Diggins bereits der zweite Tageserfolg bei dieser Tour. Er baute seinen Vorsprung im Gesamtklassement weiter aus.

Hennig war glücklich über ihren Lauf, den sie taktisch hervorragend eingeteilt hatte. «Ich brauchte nach der Erkältung über Weihnachten und der dadurch suboptimalen Vorbereitung die zwei Rennen in Lenzerheide, um wieder lockerer zu werden. Im Endspurt merkte man dann, dass ich in der klassischen Technik technisch besser bin», sagte die in Oberstdorf lebende Sächsin.

Wegen einer beginnenden Erkältung – keine Corona-Infektion, wie Bundestrainer Peter Schlickenrieder betonte – musste Florian Notz auf einen weiteren Tour-Start verzichten. Jonas Dobler stieg bereits in der ersten Runde wegen zu hoher Pulsfrequenz vorsichtshalber aus dem Rennen aus. Er laboriert seit Jahren an leichten Herzproblemen. Mannschaftsarzt Alexander Disch betonte, dass es eine reine Vorsichtsmaßnahme war, weil Dobler sich während des Wettkampfes nicht gut gefühlt habe.

Von