DSV-Kombinierer Manuel Faisst gewann mit 136,5 Metern Sprungweite den zweiten Trainingsdurchgang. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Der Nordische Kombinierer Manuel Faißt hat bei seinem ersten Training nach der Berufung ins Olympia-Team sofort geglänzt.

Der 29-Jährige, der für den mit dem Coronavirus infizierten Terence Weber in die Winterspiele-Mannschaft berufen wurde, sprang in Zhangjiakou 136,5 Meter weit und gewann damit den zweiten Durchgang. Auf einen weiteren Versuch verzichtete er. «Ich war mit dem Sprung sehr zufrieden. Wieso soll man noch Kraft verschwenden? Jetzt wird sich auf morgen vorbereitet», sagte Faißt mit Blick auf den Einzel-Wettkampf auf der Großschanze an diesem Dienstag.

«Ich bin froh, dass ich jetzt mitmachen darf, auch wenn es mir natürlich für den Terence riesig leidtut, dass er jetzt raus ist», sagte Faißt. Weber befindet sich weiter in Quarantäne. Wie der 25-Jährige und Eric Frenzel war auch der norwegische Top-Kombinierer Jarl Magnus Riiber erneut nicht im Training dabei. Anders als das deutsche Team bei Weber und Frenzel hoffen die Norweger aber noch auf einen Einsatz des Gesamtweltcupsiegers der vergangenen drei Saisons am Dienstag. Der 24-Jährige durfte die Isolation nach einem erneuten negativen Corona-Test verlassen.

Wie für Faißt lief es im Training auch für Vinzenz Geiger richtig gut. Der Normalschanzen-Olympiasieger sprang im dritten Übungsdurchgang furiose 142,5 Meter weit und siegte damit klar.

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