Fabian Rießle in Aktion. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Georg Hochmuth/APA/dpa)

Eric Frenzel und Fabian Rießle lächelten in der sonnigen Winterlandschaft von Val di Fiemme und waren sichtlich glücklich: Das deutsche Duo hat den Teamsprint der Nordischen Kombinierer gewonnen.

Der 32 Jahre alte Frenzel und der zwei Jahre jüngere Rießle setzten sich in Italien vor Österreich und Finnland durch. «Es hat Gott sei Dank gereicht am Ende», stellte Rießle zufrieden fest. Das zweite deutsche Team mit Johannes Rydzek und Julian Schmid musste sich im Schlussspurt um den dritten Platz knapp geschlagen geben und belegte Rang vier.

Nach dem Skispringen von der Normalschanze waren Frenzel und Rießle mit nur neun Sekunden Rückstand auf die führenden Japaner ins insgesamt 15 Kilometer lange Langlaufrennen gegangen. Die beiden setzten sich schon früh mit einer Gruppe aus insgesamt drei Mannschaften an die Spitze.

Mitte des Rennens hängten die beiden Deutschen und die Österreicher Johannes Lamparter und Lukas Greiderer das norwegische Team ab. Bei den Skandinaviern wurde Top-Kombinierer Jarl Magnus Riiber im ersten Teamsprint der Saison geschont, genau wie Vinzenz Geiger in der Mannschaft von Hermann Weinbuch.

«Es läuft alles nach Plan», stellte der Bundestrainer kurz vor Schluss in der ARD fest – und er hatte recht: Rießle entschied das Rennen aus dem Windschatten heraus gegen Greiderer mit einem starken Antritt. Beim Teamsprint laufen die beiden Mitglieder einer Mannschaft jeweils fünf Runden, die 1,5 Kilometer lang sind.

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