Der Norweger Halvor Egner Granerud war nach seinem 15. Platz in Innsbruck sauer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Im Kampf um den Sieg bei der Vierschanzentournee hat Halvor Egner Granerud gegen die Polen um Kamil Stoch gestichelt.

«Ich habe das Gefühl, dass die Bedingungen die ganze Tournee für die Polen günstig waren. Es war furchtbar nervig, den siegreichen Kamil Stoch wiederzusehen», sagte der Norweger nach seinem 15. Platz beim Innsbruck-Springen dem norwegischen TV-Sender «TV2». Auf Nachfrage, ob die Polen mehr Glück hatten als er, antwortete der 24 Jahre alte Granerud: «Sie hatten definitiv mehr Glück als ich, aber heute hatten sie auch mehr Glück als (Karl) Geiger.»

Nach drei von vier Tournee-Springen liegt Granerud hinter den beiden Polen Stoch und Titelverteidiger Dawid Kubacki auf Gesamtrang drei. Um den zweimaligen Gesamtsieger Stoch noch abfangen zu können, müsste Granerud in Bischofshofen 20,6 Punkte aufholen, was er sich selbst zutraut. Stoch sei «so instabil», stichelte Granerud weiter.

Wenige Stunden später relativierte der Gelb-Träger aus Norwegen seine Aussagen. «Ich war frustriert mit meinem Ergebnis und das bin ich noch immer», schrieb Granerud bei Twitter. Die Emotionen seien «hochgekocht». Er halte Rivale Stoch «noch immer für einen der ganz Großen».

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