Verpasste in Beitostölen nur knapp das Podium: Katharina Hennig. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Gian Ehrenzeller/Keystone/dpa)

Skilangläuferin Katharina Hennig hat ihren dritten Podestrang des Winters als Vierte nur knapp verfehlt.

Der 26-Jährigen fehlten im norwegischen Beitostölen bei eisiger Kälte 6,5 Sekunden auf den dritten Rang und die Schwedin Frida Karlsson. Den Sieg im Rennen über zehn Kilometer in der klassischen Technik sicherte sich die Finnin Kerttu Niskanen vor Anne Kjersti Kalvaa aus Norwegen. Als zweitbeste Deutsche belegte Victoria Carl Rang neun.

«Ich bin sehr glücklich über meinen vierten Platz – trotz Sturz in der ersten Runde und erheblichen Problemen mit der Kälte», sagte Hennig. Bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich habe sie aufgrund der Kälte schon früh im Rennen kein Gefühl mehr in den Beinen und Füßen gehabt. «Ich freue mich sehr, dass ich auch an einem nicht so optimalen Tag in der Lage bin, um das Podest mit zu laufen», sagte sie.

Mit ihrem vierten Platz bestätigte Hennig ihre gute Form. Beim Saisonauftakt im finnischen Ruka hatte die Athletin vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal den dritten Platz über zehn Kilometer klassisch geholt. Auf der zweiten Weltcupstation im norwegischen Lillehammer war Hennig über zehn Kilometer Freistil Zweite geworden. Im Oktober hatte sie noch mit einer Corona-Infektion zu kämpfen gehabt.

Bei den Männern siegte der Norweger Paal Golberg vor seinem Landsmann Didrik Toenseth und dem Briten Andrew Musgrave. Janosch Brugger belegte als bester Deutscher den siebten Platz. Für den 25-Jährigen war es das beste Resultat in einem Einzel-Weltcup seit fast zwei Jahren.

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