Dreifacherfolg für Norwegen: Johannes Kläbo (M) siegte vor Erik Valnes (l) und Haavard Solaas Taugböl. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

In der herrlich warmen Frühlingssonne von  Oberstdorf hatte die strahlende Laura Gimmler ihr Programm schon absolviert, als Langlauf-Star Johannes Kläbo direkt das erste große WM-Highlight setzte. 

Mit einem furiosen Endspurt entschied der 24 Jahre alte Norweger den Sprint ungefährdet für sich, seine beiden Landsmänner Erik Valnes und Haavard Solaas Taugböl komplettierten den Dreifacherfolg, bei dem die Favoriten aus Skandinavien gleich ihre Ausnahmestellung untermauerten.

«Die sind technisch-taktisch auf einem absoluten Toplevel», lobte Teamchef Peter Schlickenrieder. Das Trio um Kläbo hatte im Finallauf die Konkurrenz deutlich abgehängt. «Wenn man sieht, wie ein Kläbo noch taktieren kann, dann ist das schon eindrucksvoll.«

Lokalmatadorin Gimmler hatte zuvor als beste deutsche Athletin das Halbfinale erreicht und war mit ihrem Abschneiden glücklich. «Ich bin unglaublich erleichtert und gerührt, dass heute alles aufgegangen ist», sagte Gimmler. Für sie sei schon die Teilnahme in ihrer Heimat «ein Kindheitstraum» und das überraschend starke Ergebnis «das Sahnehäubchen». Die weiteren deutschen Sportler waren in der Quali und im Viertelfinale ausgeschieden. «Ich denke, das ist gelungen, das passt», bilanzierte Schlickenrieder, vor allem mit Blick auf Gimmler.

Bei den Frauen ging der erste WM-Titel an die Schwedin Jonna Sundling, die den Endlauf souverän vor der Norwegerin Maiken Caspersen Falla und der Slowenin Anamarija Lampic gewann. Nach einer Pause am Freitag geht es am Samstag mit den beiden Skiathlon-Rennen weiter.

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