Terence Webers Chancen noch an den Spielen in Peking teilzunehmen steigen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Heikki Saukkomaa/Lehtikuva/dpa)

Beim Nordischen Kombinierer Terence Weber steigen die Chancen, doch noch an den Olympischen Winterspielen teilzunehmen.

Ein PCR-Test des 25-Jährigen, der wie Olympiasieger Eric Frenzel bei der Einreise nach China positiv auf das Coronavirus getestet worden war, hat das erhoffte negative Ergebnis gebracht. Auf das Resultat eines weiteren Tests wartet der Deutsche Skiverband noch, wie ein Sprecher bestätigte. Wird Weber erneut negativ getestet, darf er ins Training einsteigen und ist dann für die Wettkämpfe von der Großschanze in der kommenden Woche eine Option.

Teamkollege Frenzel wurde bislang noch nicht negativ getestet. Am Wettbewerb von der Normalschanze am 9. Februar werden beide Sportler ebenso wie der im Gesamtweltcup führende Jarl Magnus Riiber aus Norwegen definitiv nicht teilnehmen.

Der vor allem für den Fall eines längeren Fehlens von Frenzel und Weber nachgereiste Manuel Faißt traf am Montag in China ein. Beim ersten Olympia-Wettkampf wird Faißt höchstwahrscheinlich jedoch nicht dabei sein und Deutschland mit drei statt vier Kombinierern starten. Der Grund: Sobald Faißt offiziell ins Team genommen und dafür ein anderer Athlet hinausgenommen wurde, darf dieser laut Reglement bei den kompletten Spielen nicht zurückkehren. Bundestrainer Hermann Weinbuch will sich jedoch die Option offenhalten, Weber und Frenzel noch einzusetzen.

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