Der Präsident von Snowboard Germany, Michael Hölz (l), und der Sportdirektor Andreas Scheid bei einer Pressekonferenz in München. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Angelika Warmuth/dpa)

Die deutschen Freestyle-Snowboarder haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich an die erweiterte Weltspitze herangekämpft.

Nach zähem Warten und langwierigen Planungen sollen sie im nächsten Jahr in Bayern auch endlich ein eigenes und konkurrenzfähiges XXL-Trainingskissen zum Üben von Sprüngen und Tricks bekommen. Das kündigte Andreas Scheid, der Sportdirektor von Snowboard Germany, in München an. Er will das sogenannte Landing Bag im nächsten Juli feierlich einweihen.

Es handelt sich um ein riesiges Kissen, das am Bundesstützpunkt in Berchtesgaden unterhalb einer Schanze aufgebaut wird und auf dem Sportlerinnen und Sportler weich landen, sollten sie neue Sprünge üben und dabei zu Sturz kommen. «Das ist für Nachwuchssportler ein Riesen-Riesen-Ding», sagte André Höflich, der beste deutsche Snowboarder in der Disziplin Halfpipe.

Seit Jahren wird hierzulande über die Anschaffung einer Sprungmatte diskutiert – bislang mussten die deutschen Snowboarder auf ausländischen Anlagen Trainings kostenpflichtig buchen. Snowboard Germany könne das Projekt nun dank finanzieller Unterstützung in der Region umsetzen, erklärte Scheid.

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