Wurde mit Deutschlands Skispringerinnen Dritte in Tschaikowski: Juliane Seyfarth. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Evgeny Tumashov/AP/dpa)

Die Slowenin Nika Kriznar hat erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup der Skispringerinnen gewonnen.

Der 21-Jährigen reichte am Sonntag im russischen Tschaikowski ein dritter Platz, um noch an Sara Takanashi vorbeizuziehen. Die Japanerin belegte nur Rang sieben. Der Wettbewerb wurde wegen schwieriger Windbedingungen nach nur einem Durchgang abgebrochen. Den Sieg sicherte sich die Österreicherin Marita Kramer mit einem Sprung auf sagenhafte 146,5 Meter. Katharina Althaus landete als beste Deutsche auf dem zehnten Rang.

Kurz zuvor hatte die Oberstdorferin mit ihren Teamkolleginnen Platz drei im Mannschaftsspringen erreicht. Im vorletzten Weltcup des Winters schafften es damit erstmals in dieser Saison deutsche Springerinnen auf das Podest und machten dem scheidenden Bundestrainer Andreas Bauer damit ein Abschiedsgeschenk. Österreich gewann den Teamwettbewerb. Der Wettkampf hatte eigentlich bereits am Samstag stattfinden sollen, konnte aber wegen starken Windes nicht ausgetragen werden und wurde in verkürzter Form nachgeholt.

Von