Belegte mit Deutschlands Kombinieren Platz zwei in Lillehammer: Erik Frenzel. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Geir Olsen/NTB/AP/dpa)

Die deutschen Nordischen Kombinierer haben beim Staffelrennen in Norwegen den zweiten Platz belegt.

Eric Frenzel, Manuel Faißt, Terence Weber und Vinzenz Geiger mussten sich am Samstag in Lillehammer nach dem Skispringen von der Normalschanze und 4 x 5 Kilometern Langlauf nur den Gastgebern geschlagen geben. Rang drei ging an Japan.

«Es war ein guter Wettkampf von uns. Am Ende sind wir glücklich mit dem zweiten Platz, aber wir wollten natürlich um den ersten Platz kämpfen», sagte Frenzel. «Am Ende war es sehr eng. Ich denke, wir haben heute alle einen guten Job gemacht. Norwegen hat es etwas besser gemacht. Beim nächsten Mal können wir das hoffentlich ändern.»

Startläufer Frenzel war nach dem Springen als Führender 21 Sekunden vor Norwegen auf die Langlaufstrecke gegangen. Der 33-Jährige verdoppelte seinen Vorsprung und stellte in der ARD zurecht fest: «Ich bin sehr gut durchs Rennen durchgekommen.»

Nachfolger Faißt verlor erwartungsgemäß Zeit gegen den Norweger Jens Luraas Oftebro. Mit noch fast 19 Sekunden übergab er an Weber, der gegen Joergen Graabak weitere Zeit einbüßte. Fast zeitgleich gingen die Schlussläufer Geiger und Jarl Magnus Riiber auf die letzten beiden Runden. Im Endspurt setzte sich Riiber im einzigen Staffelrennen dieser Saison vor den Winterspielen in Peking durch.

Westvold Hansen siegt bei den Frauen

Die Norwegerin Gyda Westvold Hansen gewann indes auch den zweiten Weltcup-Wettkampf. Die 19 Jahre alte Weltmeisterin setzte sich wie schon tags zuvor auch am Samstag vor ihrer Teamkollegin Mari Leinan Lund durch. Dritte wurde die Österreicherin Lisa Hirner. Als beste Deutsche erreichte Cindy Haasch nach dem Skispringen und fünf Kilometern Langlauf den neunten Platz. Maria Gerboth wurde 16., Jenny Nowak 17. und Svenja Würth lief auf Rang 18.

Nach dem Skispringen war Würth die beste Deutsche gewesen. Als Achte ging sie mit einem Rückstand von 1:48 Minuten auf die Führende in die Loipe. «Es dauert noch ein bisschen, bis alles ins Laufen kommt», sagte die 28-Jährige nach dem Springen in der ARD. In der Vorbereitungszeit hatte sie mit einer Knieverletzung zu kämpfen. «Ich habe wenig Sprünge gemacht im Sommer. Soweit bin ich jetzt mal ganz zufrieden», sagte Würth. Nach dem Langlauf lag sie 3:44,1 Minuten hinter Westvold Hansen.

In der noch recht jungen Disziplin sind bei den Frauen in diesem Winter zehn Weltcuprennen geplant. In der vergangenen Saison hatte es – auch coronabedingt – nur einen Weltcup-Wettkampf gegeben.

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