Gehen als WM-Fünfte getrennte Wege: Minerva Hase und Nolan Seegert. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Francisco Seco/AP/dpa/Archivbild)

Die Deutsche Eislauf-Union verliert zwei der erfolgreichsten Paare der vergangenen Jahre.

Wie die DEU mitteilte, gehen die Paarläufer Minerva Hase/Nolan Seegert ebenso wie die Eistänzer Katharina Müller/Tim Dieck in Zukunft getrennte Wege. Beide Duos waren bei den Olympischen Winterspielen in Peking am Start.

Die Berliner Hase/Seegert hatten zuletzt mit Platz fünf bei den Weltmeisterschaften in Montpellier einen ihrer größten Erfolge gefeiert. Die WM war gleichzeitig der letzte gemeinsame Wettkampf der dreimaligen deutschen Meister, die bereits seit 2014 ein Paar auf dem Eis waren. Bei den Peking-Spielen war ihre Teilnahme durch die Corona-Quarantäne von Seegert beeinträchtigt worden. In der Kür hatte er dadurch einen Einbruch. Beide landeten nur auf dem 16. und letzten Platz.

Auf Partnersuche

Minerva Hase möchte ihre Karriere im kommenden Olympia-Zyklus mit einem neuen Partner fortsetzen. «Ich durfte von Nolan als junge Läuferin sehr viel lernen, ich bin in den letzten Jahren als Person und Sportlerin sehr gewachsen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar», sagte die 23-Jährige. Der sechs Jahre ältere Seegert ließ seine sportliche noch Zukunft offen.

Die Dortmunder Eistänzer Müller/Dieck wollen ihre Laufbahn mit anderen Partnern fortsetzen. Bei den Winterspielen in Peking hatten sie das Kürfinale verpasst. «Katharina und ich hatten eine besondere und einzigartige Verbindung, so etwas findet man nicht so leicht», sagte Dieck.

Die DEU will die beiden Paare bei der weiteren Karriereplanung unterstützen. «Wir setzen darauf, dass sie ihre sportliche Zukunft mit neuen Partnern erfolgreich fortsetzen können», sagte DEU-Sportdirektorin Claudia Pfeifer.

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