Die Norwegerin Maiken Caspersen Falla hat den Sprint-Weltcup in Drammen gewonnen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Der französische Skilangläufer Richard Jouve und die Norwegerin Maiken Caspersen Falla haben den Sprint-Weltcup in Drammen gewonnen.

Jouve setzte sich auf dem Stadtkurs vor dem überraschend zweitplatzierten Chinesen Wang Qiang durch. Für den 28-Jährigen war der zweite Rang der erste Weltcup-Podestplatz der Karriere. Mehr noch: Als erster Chinese überhaupt schaffte er es im Langlauf-Weltcup auf das Podium. Dritter wurde der Franzose Lucas Chanavat.

Die 31 Jahre alte Caspersen Falla siegte vor Jonna Sundling aus Schweden und der Slowenin Anamarija Lampic. Deutsche Sportlerinnen schafften es nicht in das Finale. Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig aus Oberwiesenthal schied genauso im Halbfinale aus wie die Oberstdorferin Laura Gimmler. Bei den Männern war für den einzigen deutschen Starter, Janosch Brugger, bereits nach der Qualifikation Schluss.

In Norwegen fehlten die russischen und belarussischen Sportler wie der dreimalige Peking-Olympiasieger Alexander Bolschunow. Der Ski-Weltverband Fis hat den Russen wie alle anderen Athleten aus Russland und Belarus aus Solidarität mit der Ukraine von der restlichen Weltcupsaison ausgeschlossen.

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