Schwärmt vom Holmenkollen: Biathlet Philipp Nawrath. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Anders Wiklund/TT News Agency/AP/dpa)

Deutschlands Biathleten gehen mit viel Vorfreude in das Weltcup-Saisonfinale in Oslo.

«Das Stadion am Holmenkollen ist absolut besonders, mit einzigartigem Flair», sagte Philipp Nawrath vor dem letzten Sprint des Winters (15.15 Uhr/ARD und Eurosport): «Nachdem es noch mal geschneit hat, sollten die Bedingungen richtig gut sein. Die Strecken sind nicht ohne und durchaus herausfordernd mit vielen Höhenmetern im Streckenprofil.» Teamkollege David Zobel ergänzte: «Die Anlage ist sehr imposant! Geile Atmosphäre und traumhafte Landschaft in Kombination mit Biathlon, das ist einfach genial.»

Wiege des nordischen Skisports

An der Wiege des nordischen Skisports in Norwegen liebäugelt der 30 Jahre alte Nawrath zum Auftakt mit einer Top-Ten-Platzierung. «Das wäre ein toller Erfolg für mich», sagte der Bayer. Die besten Aussichten auf einen Podestplatz dürfte Ex-Weltmeister Benedikt Doll haben, der in der Vorwoche das Einzel im schwedischen Östersund gewonnen hatte.

Nach ihren überstandenen Corona-Infektionen treten die Brüder Johannes Thingnes Bö und Tarjei Bö erstmals wieder an. Johannes Thingnes Bö steht bereits als Sieger im Gesamtweltcup fest, obwohl bis Sonntag noch insgesamt drei Rennen stattfinden. Der 29-Jährige hatte sich vor seiner Zwangspause zuletzt in acht Weltcuprennen nacheinander durchgesetzt.

«Wir wollen den positiven Trend aus Östersund fortsetzen, um mit einem guten Gefühl die Saison zu beschließen und mit einem ebensolchen in die neue Vorbereitung gehen zu können», sagte Sportdirektor Felix Bitterling vom Deutschen Skiverband. Auch Zobel hofft in Sprint, Verfolgung und Massenstart auf ein positives Ende des langen Winters. «Ich fühle mich gerade wieder von Wettkampf zu Wettkampf besser. Gegen Ende der Saison gelingen mir häufig gute Wettkämpfe», sagte der 26-Jährige.

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