Katharina Althaus war nach der Disqualifikation bitter enttäuscht. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Angelika Warmuth/dpa)

Nach ihrer Disqualifikation im olympischen Mixed-Wettbewerb hat Skispringerin Katharina Althaus ihre Enttäuschung auch in den sozialen Netzwerken geäußert. 

«160 Weltcup-Starts, fünf Weltmeisterschaften, drei Olympische Spiele: Und jetzt bin ich zum ersten Mal disqualifiziert worden. Mein Herz ist gebrochen», schrieb die 25 Jahre Althaus bei Instagram.

Wegen eines zu großen Anzugs war ihr Sprung in Zhangjiakou nicht gewertet worden. Mixed-Weltmeister Deutschland schied deshalb nach einem Durchgang aus. In einer ersten Reaktion hatte sie am Montag den Weltverband Fis attackiert: «Sie haben damit das Damen-Skispringen zerstört. Unsere Namen stehen jetzt alle da und wir haben die Arschkarte gezogen. Damit macht man Nationen kaputt, Förderungen und den ganzen Sport unfair.» Neben Althaus waren vier weitere Springerinnen anderer Nationen wegen ihrer Anzüge disqualifiziert worden.

Das Sprungquartett Althaus, Selina Freitag, Constantin Schmid und Karl Geiger ließ nach Ende des enttäuschenden Wettkampfs ein Foto machen, wie sie geschlossen und Arm in Arm Richtung Olympia-Anlage blicken. Geiger schrieb: «Wir halten zusammen, egal was kommt.» In den Jahren 2015, 2017, 2019 und 2021 hatte das deutsche Mixed jeweils den WM-Titel gewonnen. Diesmal setzte sich Favorit Slowenien durch und wurde Olympiasieger.

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