Linus Straßer verpasste im Slalom von Wengen knapp die Top Ten. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa)

Für Skirennfahrer Linus Straßer bleibt die Suche nach der richtigen Form und dem richtigen Setup in der Olympia-Saison weiter eine Herausforderung. Der Münchner belegte im Slalom von Wengen Rang elf und verpasste damit knapp seine zweite Top-Ten-Platzierung in diesem Winter. 

Der Sieg in der Schweiz ging an den Norweger Atle Lie McGrath. Zweiter wurde der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen vor Henrik Kristoffersen, einem weiteren Norweger. Straßers Teamkollege Sebastian Holzmann fuhr auf Platz 24. Anton Tremmel schied bereits im ersten Durchgang aus.

«Ein Prozess, den ich annehme»

Er müsse es akzeptieren, dass es eben nur Stück für Stück vorangehe, sagte Straßer dem ZDF. Der WM-Dritte der Vorsaison hatte im Sommer einen Materialwechsel vorgenommen. Sein bislang bestes Ergebnis in diesem Winter war der achte Rang im Slalom von Gurgl in Österreich Ende November. Um die vorderen Plätze fährt der fünfmalige Weltcup-Sieger derzeit nicht mit.

«Es ist ein Prozess, den ich annehme. Eine Challenge, die ich mir selbst ausgesucht habe», sagte der 33-Jährige. Viel Zeit bleibt ihm bis zu den Olympischen Winterspielen in Italien im Februar allerdings nicht mehr.

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