Überzeugten als Zweite in Sigulda: Der deutsche Doppelsitzer Tobias Wendl (r) und Tobias Arlt. (Archivfoto) (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Die Rodel-Routiniers Tobias Wendl und Tobias Arlt haben zum Start ins Olympia-Jahr die Führung im Doppelsitzer-Weltcup übernommen. Als Zweite im lettischen Sigulda mussten sich die sechsmaligen Olympiasieger aus Berchtesgaden nur den Lokalmatadoren Eduards Sevics-Mikelsevics und Lukass Krasts geschlagen geben. «Es waren ein paar kleine Fehler drin, das geschulte Auge sieht das», sagte Wendl (38), der nach dem ersten Lauf über leichte Schmerzen geklagt hatte. 

«Die Letten waren stark, Glückwunsch. Wir sind happy», ließ Arlt (38) wissen. Mit ihrem Podiumsplatz setzten sie sich nach dem vierten von neun Wettbewerben an die Spitze der Weltcup-Wertung, einen Punkt vor den Sigulda-Dritten Martins Bots/Roberts Plume aus Lettland.

Einen völlig verpatzten Tag erwischten die als Weltcup-Führende angereisten Toni Eggert und Florian Müller. Das Duo aus Ilsenburg und Oberwiesenthal kam nicht über Platz 16 hinaus und rutschte in der Gesamtwertung auf Rang vier ab.

Deutsche Piloten führen in Einer-Wettbewerben

Für das deutsche Frauen-Duo Dajana Eitberger/Magdalena Matschina reichte es in Sigulda zu Platz zwei. Den Sieg sicherten sich die Weltcup-Führenden Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich. Dritte wurden Andrea Vötter/Marion Oberhofer aus Italien. 

Bei den Einer-Wettbewerben werden die Finalläufe erst am Sonntag ausgetragen. Es winken jeweils deutsche Erfolge. Bei den Frauen liegt Julia Taubitz nach dem ersten Durchgang knapp vorn, bei den Männern führt Altmeister Felix Loch.

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