Domen Prevc war in der Qualifikation nicht so stark wie zuletzt. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Georg Hochmuth/APA/dpa)

Die erste Schwäche von Skisprung-Dominator Domen Prevc bei dieser Vierschanzentournee macht den Verfolgern Mut. «Es ist zumindest mal schön zu sehen, dass er keine Maschine ist und nicht einfach jeden Sprung bei egal welchen Bedingungen runterzaubern kann», sagte Philipp Raimund. «Das macht die Tournee vielleicht auch ein bisschen spannender.»

In der Qualifikation war Prevc bei sehr schweren Bedingungen nur 112 Meter weit gesprungen und hatte damit den 30. Platz belegt. Zuvor hatte der Slowene jeden Wettkampf und jede Qualifikation bei der 74. Austragung des Schanzen-Spektakels gewonnen. In der Tournee-Gesamtwertung führt der 26-Jährige mit großem Vorsprung.

Raimund: «Ich wünsche keinem Pech»

Beim dritten Springen heute auf der Bergiselschanze in Innsbruck (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) wünscht Raimund, der selbst Sechster und damit hinter dem viertplatzierten Felix Hoffmann zweitbester Deutscher ist, Prevc aber kein Malheur. «Es ist immer noch Sport. Der Beste soll gewinnen. Ich wünsche keinem Pech», sagte der 25-Jährige.

Raimund selbst hatte in der Qualifikation für einen kurzen Schreckmoment gesorgt. Nach seinem Sprung bremste er im Auslauf nicht rechtzeitig ab und krachte mit der Hand in den oberen Teil einer Werbebande. Die Bande ging dadurch kaputt. «Ich war nicht gewohnt, dass ich da unten so schnell bin», sagte Raimund und stellte klar: «Mir geht’s so weit gut.»

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