Sorgte für eine gute Ausgangslage: Leon Ulbricht (l). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Oliver Weiken/dpa)

Das Warten auf eine Medaille der deutschen Snowboarder bei den Olympischen Winterspielen in Italien geht weiter. Im Mixed-Team schieden Leon Ulbricht und Jana Fischer im Halbfinale aus und belegten nach Rang drei im kleinen Finale insgesamt den siebten Platz. Gold holte Großbritannien vor Italien und Frankreich.

«Leon hat es extrem gut gemacht heute, jeden seiner Läufe gewonnen», sagte Fischer. «Mir taugt der Start hier nicht ganz so. Ich habe mich dann aber gut zurückgekämpft, im Halbfinale hat es nicht gereicht. Schade, wir hätten uns eine Medaille verdient gehabt.»

Der Modus sieht vor, dass zunächst die Männer ihren Lauf bestreiten. Mit dem jeweiligen Abstand auf die schnellste Nation gehen dann die Frauen ins Rennen. Die beiden schnellsten Fahrerinnen pro Lauf ziehen mit ihrem Partner jeweils in das Halbfinale und dann das Finale ein, in dem es schließlich um Edelmetall geht.

Ulbricht legt jeweils stark vor

Im Viertelfinale gewann Ulbricht hauchdünn, Fischer sicherte dann mit Rang zwei hinter Australien das Weiterkommen. Im Halbfinale sorgte Ulbricht erneut als Sieger seines Laufs für eine gute Ausgangslage, doch Fischer konnte sie nicht nutzen und wurde nur Dritte hinter Italien und Australien. Auch im kleinen Finale zeigte Ulbricht die stärkere Fahrt und übergab als Erster.

«Wir haben eine gute Show geliefert», sagte Ulbricht, der im Einzel nach einem Kontakt mit seinem Teamkollegen Martin Nörl im Viertelfinale ausgeschieden war. «Das war ein guter Abschluss, so kann man nach Hause gehen.»

Nach 2022 gehört der Mixed-Wettbewerb zum zweiten Mal zum Olympia-Programm, das erste Gold holten in Peking Nick Baumgartner und Lindsay Jacobellis für die USA. Der 44-jährige Baumgartner schied mit seiner Partnerin Faye Thelen diesmal im Viertelfinale aus.

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