Mit so einem hektischen Montagmorgen hätte der frühere Rodel-Weltmeister Wolfgang Kindl nicht gerechnet. In der Früh kam die Nachricht, dass die Geburt seines zweiten Kindes unmittelbar bevorsteht – und kurz darauf war er auch schon per Videocall zugeschaltet. Dabei war der errechnete Geburtstermin erst zwei Monate später. «Es war echt sehr überraschend heute in der Früh ein Anruf – und dann ist es schon losgegangen», erzählte Kindl im ORF. «Ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist.»
Seine Frau und das Kind sollen die nächsten Wochen noch im Krankenhaus verbringen. «Schauen wir, ob es sich ausgeht, dass ich einen kurzen Abstecher machen kann», ergänzte Kindl. Am Dienstag steht für ihn ein Doppelsitzer-Training mit seinem Kollegen Thomas Steu auf dem Programm, am Mittwoch die Entscheidung, am Donnerstag dann die Teamstaffel. Kindl war am Sonntag im Einsitzer auf Platz acht gefahren.

