Annika Morgan stürzt in der Qualifikation. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Gregory Bull/AP/dpa)

Freestyle-Snowboarderin Annika Morgan hat bei den Olympischen Winterspielen den Finaleinzug im Big Air ganz knapp verpasst. Unter Flutlicht belegte die 23-Jährige im Livigno Snow Park den 13. Platz. Für den Sprung in den Medaillenkampf fehlten ihr nur 0,75 Punkte. Im letzten der drei Versuche stürzte Morgan und verpasste dadurch eine Verbesserung.

Im Finale am Montagabend (19.30 Uhr) darf sie nicht mehr eingreifen, nur die zwölf besten Starterinnen nach zwei gewerteten Sprüngen sind dabei.

Für die Athletinnen geht es im Big Air darum, nach einem Sprung über eine große Rampe in der Luft Tricks zu zeigen und dann sicher zu landen. Für die Punktevergabe werden unter anderem die Schwierigkeit, saubere Ausführung, die Höhe und Landung berücksichtigt. 

Zuversicht für zweiten Olympia-Wettkampf

«Natürlich ist es schade, aber es hat mich jetzt nicht so krass gestresst. Ich bin einfach happy, wie ich gefahren bin und wie mein Brettgefühl ist», sagte die Garmisch-Partenkirchenerin und strahlte dabei Zuversicht für den Slopestyle-Wettbewerb aus. Dieser startet mit der Qualifikation am 16. Februar.

Für Morgan sind es bereits die zweiten Spiele. 2022 belegte sie im Big Air den zehnten Platz, im Slopestyle wurde sie damals in Peking Achte.

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