Holte das erste Gold für Deutschland: Max Langenhan (Urheber/Quelle/Verbreiter: Michael Kappeler/dpa)

Rodler Max Langenhan hat das Olympia-Gold seinem einstigen Trainer gewidmet. «Uwe, der freut sich einfach an einer anderen Stelle. Uwe Lehmann, das war mein erster Sportgymnasium-Trainer. Er ist leider beim Klettern viel zu früh verstorben», sagte der Olympiasieger mit Tränen erstickter Stimme. 

Zuvor hatte der 26 Jahre alte Thüringer mit steifem Hals und viermal Bahnrekord im Einsitzer triumphiert und die erste deutsche Goldmedaille bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo geholt. «Die Medaille hängt ein bisschen schwer. Ich habe ganz schön Nackenprobleme», sagte Langenhan nach seinem Gold-Coup und traf im Ziel so viel ehemalige Weggefährten, Nachwuchstrainer und Freunde: «Ich bin dankbar für jede Person, die ich auf dem Weg kennenlernen durfte. Die haben das gemacht. Am Ende darf ich mir die Medaille umhängen, aber eigentlich müssten 300 Leute so eine Medaille bekommen, weil die alle Teil des großen Ganzen sind.»

Mit 0,596 Sekunden Vorsprung verwies der Weltmeister im Einsitzer den Österreicher Jonas Müller auf Rang zwei. Dritter wurde wie schon 2022 in Peking der Italiener Dominik Fischnaller.

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