Frida Karlsson jubelte über ihre erste Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Die deutschen Skilanglauf-Frauen sind beim ersten Start bei den Olympischen Winterspielen wie erwartet ohne Medaillen geblieben. Im Skiathlon über 2×10 Kilometer kam Pia Fink (Bremelau) als beste Deutsche im gut gefüllten Skistadion im italienischen Tesero auf Platz zwölf. Gold ging an Frida Karlsson aus Schweden vor ihrer Landsfrau Ebba Andersson. Bronze sicherte sich die Norwegerin Heidi Weng.

Bundestrainer Peter Schlickenrieder hatte vor dem Start vor allem die starken Schwedinnen als Medaillen-Kandidaten auserkoren. Der 55-Jährige irrte mit seiner Prognose nicht. Ein Trio mit den Schwedinnen Andersson und Karlsson sowie der Norwegerin Astrid Oeyre Slind lief der Konkurrenz bereits nach rund fünf Kilometern davon. 

Katharina Hennig-Dotzler (Oberwiesenthal), die vor vier Jahren in Peking überraschend Gold im Teamsprint erkämpft hatte, war als beste Deutsche nach zehn Kilometern auf Platz elf. Der Rückstand auf die Medaillen-Ränge war bereits auf 1:13 Minuten angewachsen. Fink folgte auf Rang 13. 

Nach dem Wechsel von der klassischen Technik auf den Skating-Stil sorgte Karlsson schnell für klare Verhältnisse und jubelte nach 53:45,2 Minuten über ihr erstes Olympia-Gold. Hennig-Dotzler fiel dagegen immer weiter zurück und kam auf Platz 30 ins Ziel.

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