Franziska Hildebrand bei der Sommer-WM in Ruhpolding in Aktion. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Lein/dpa)

Die frühere Biathlon-Weltmeisterin Franziska Hildebrand wird Mutter und beendet deshalb ihre Sportkarriere. Die 35-Jährige wollte eigentlich noch bei der Heim-WM im kommenden Februar in Oberhof an den Start gehen.

«Ich hatte einen Traum, ich hatte eine Zielstellung und hatte einen Plan auf dem Weg nach Oberhof … und dann kam das Leben dazwischen», verkündete die Skijägerin in den sozialen Netzwerken. «Jetzt freue ich mich auf die neuen Abenteuer, die mir ab kommenden Jahr als Mutter bevorstehen.»

Anfang 2023 werde es soweit sein. Sie sei «glücklich, dass das der Grund ist, warum meine Zeit im Leistungssport endet», erklärte sie in einer Verbandsmitteilung. «Ich durfte schöne und spannende Jahre im Biathlonsport erleben, bin dankbar für all die Erfahrungen und Erlebnisse über so viele Jahre», sagte sie.

Franziska Hildebrand war über 15 Jahre fester Bestandteil der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft. Bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti 2015 und Hochfilzen 2017 wurde sie jeweils Weltmeisterin mit der Staffel. Zweimal war sie als Fünfte beste deutsche Skijägerin im Gesamtweltcup.

«Zuerst einmal freuen wir uns für Franzi – der Grund für ihr Karriereende ist doch der beste, den es gibt», erklärte Felix Bitterling als Sportdirektor Biathlon und bezeichnete Hildebrand als «Vorbild für viele junge Athleten». Sie habe bewiesen, «was man mit stetiger und zielstrebiger Arbeit alles erreichen kann».

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